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Der Wandel ist jetzt – Strukturen müssen gebildet werden, von Tag zu Tag jedoch überdenkt werden und zwischendurch losgelassen werden, damit sich neue bilden können.

Der Wandel ist jetzt – Strukturen müssen gebildet werden, von Tag zu Tag jedoch überdenkt werden und zwischendurch losgelassen werden, damit sich neue bilden können.

Der Wandel ist jetzt – Strukturen müssen gebildet werden, von Tag zu Tag jedoch überdenkt werden und zwischendurch losgelassen werden, damit sich neue bilden können.

Alle sprechen vom Wandel. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten noch nie so oft das Wort Wandel gehört und gelesen. Speziell brisant ist das Thema in der Gastro, Event und Tourismusbranche.  Oft wandelt man sich, wenn der Druck zunimmt. Sei es der äussere oder der innere Druck. Momentan fällt mir auf, dass es der äussere Druck ist, der schliesslich auch den inneren Druck hervorruft. Und trotzdem beobachte ich nur zu oft, dass wir weiter an alten Strukturen und Mustern festhalten.

Gerade jetzt mit den erneut steigenden Fallzahlen hat man die Hoffnung vielleicht etwas verloren und es kann sich Stagnation ausbreiten. Und genau darum ist es jetzt Zeit, sich nochmals einen Ruck zu geben und einen Gang höher zu schalten im Denken. Gerade jetzt dürfen wir nicht aufgeben und stehen bleiben.

Doch was bedeutet eigentlich sich wandeln, sich bewegen, Strukturen neu bilden?

Dieses Wissen und Bewusstsein kann zusätzlichen Druck auslösen. Und zu viel Druck erreicht meistens das Gegenteil. Er kann uns blockieren. Doch meistens blockiert uns eine zu grosse Erwartung, ein zu hoch gestecktes Ziel oder der Glaube, Wandel bedeutet «alles müsse anders sein» oder «ich muss meine Werte komplett verändern». Da kommt die gute Nachricht. Nein eben gerade nicht. Es ist in einer Zeit des Wandels umso wichtiger zu wissen, wer man ist, woher man kommt, was die persönliche Mission ist. Dies könnte man als Wurzeln betiteln. Doch vielleicht könnte es Zeit werden, etwas an der «Handhabung» zu ändern, sich anders auszurichten, mal eine andere Perspektive einzunehmen, sich die neuen Gegebenheiten mit den alten Werten zu vereinen. Vielleicht das eine oder andere Kleid abzulegen und ein neues anzuziehen.

Wandel kann auch eine Veränderung von gross zu klein bedeuten. Von Quantität hin zu Qualität. Von global zu lokal. Früher fügte man alles zusammen, um zu optimieren, zu wachsen. Vielleicht gilt es, das Wort Optimum neu zu interpretieren. Vielleicht bleibt eine Struktur gleich, aber man gewichtet sie anders. Vielleicht steht das neue Optimum und nicht das alte finanzielle Ergebnis im Vordergrund. Vielleicht steht jetzt zuerst die Stärkung der Qualität im Vordergrund? Es ist wie bei einem Haus – ein neues Fundament ist die Basis für ein besseres Haus – stabil genug, falls das neue Haus noch viel höher als das alte werden soll. Vielleicht werden nicht mehr grosse Brötchen, sondern wieder kleinere, dafür hochwertigere gebacken.

Ich könnte 1000 Ideen und Änderungsvorschläge aufzählen. Für jeden gilt etwas anderes. Dann gäbe es unzählige verschiedene Wirkungsbereiche des Wandels. Es werden momentan unzählige Bücher damit gefüllt. Jeder Autor weiss vielleicht ein wenig besser, wohin die Reise führen wird, oder bricht die neuen Megatrends noch präziser herunter. Doch meistens sind wir damit übersättigt und bleiben dann doch stehen, denn die Möglichkeiten übersteigen unser Vorstellungsvermögen und erreichbare Ziele scheinen immens weit weg.

Darum ist es wichtig zu wissen, dass jeder Wandel mit einem ersten Schritt beginnt, um etwas zu bewegen. Und wenn es eine Bewegung zu «weniger» oder zu «kleiner» ist, könnte man denken, es sei ein Schritt rückwärts. Doch es wandelt sich. Somit kann ein Schritt retour manchmal gar nicht so schlecht sein und sich schon bald als zwei nach vorne entpuppen.

Für mehr Wandel oder Anstösse, Impulse oder Begleitung.

fabienneballmer.ch 

ANSTOSSEN – UNTERSTÜTZEN – BEGLEITEN